Minijobs ins Zwielicht geraten

Düsseldorf/Nürnberg/Offenbach ‐ Geringfügige Beschäftigung ist in Deutschland alles andere als ein geringfügiges Phänomen: Über sieben Millionen Stellen werden mit maximal 400 Euro vergütet. Von Marc Kuhn

Das bedeutet: Gut jeder fünfte Arbeitsvertrag bezieht sich auf einen Minijob. In etlichen Regionen ist sogar jedes dritte private Beschäftigungsverhältnis eines auf dieser Basis, wie der Arbeitsmarktexperte vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI), Alexander Herzog-Stein, berichtete.

Die Zahl der Minijobber wächst seit Jahren, auch in der Wirtschaftskrise. Die Unternehmen hätten in der Krise die kleinen Jobs nicht gestrichen, die geringfügig Beschäftigten arbeiteten überwiegend in Dienstleistungsberufen, die vom Konjunktureinbruch wenig betroffen gewesen sei, erklärte Herzog-Stein. „Außerdem setzte sich der Zuwachs an Minijobs als Nebenverdienst auch in den vergangenen beiden Jahren fort: Zwei Millionen Minijobs werden von Menschen ausgeübt, die noch mindestens einer anderen Beschäftigung nachgehen“, erläuterte er.

Der vollständige Artikel ist in der Printausgabe vom 13. Oktober zu lesen.

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