Schäden durch Wirtschaftskriminalität fast verdreifacht

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Die Schäden durch Wirtschaftskriminalität haben sich seit 2005 fast verdreifacht.

Frankfurt/Main - Der Schaden durch Wirtschaftskriminalität hat sich einer Studie zufolge seit 2005 fast verdreifacht. Das bedeutet über 4 Millionen Euro Verlust.

Durchschnittlich schätzen Unternehmen den Schaden durch Betrug, Spionage, Korruption und andere Delikte auf 4,29 Millionen Euro im laufenden Jahr, wie eine am Donnerstag in Frankfurt am Main veröffentlichte Befragung durch die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) ergab.

2005 lag der Wert bei erst 1,47 Millionen Euro, 2007 bei 1,59 Millionen Euro. Die Wirtschaftskrise schlägt sich nach Angaben von PwC-Partner Steffen Salvenmoser in den Zahlen noch kaum nieder. Allerdings rechneten gut 40 Prozent der befragten 500 Unternehmen in den kommenden Jahren verstärkt mit Wettbewerbsdelikten wie Industriespionage oder Kartellabsprachen, knapp jedes dritte Unternehmen sage mehr Straftaten aufgrund von Arbeitsplatzsorgen der Beschäftigten voraus.

AP

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