Schickedanz auf dem Weg der Besserung

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Madeleine Schickedanz geht es besser, “aber nicht gut“, hieß es.

München - Nach ihrem schweren Zusammenbruch befindet sich die Großaktionärin der insolventen Arcandor AG, Madeleine Schickedanz , offenbar wieder auf dem Weg der Besserung.

Wie die “Welt am Sonntag“ aus dem Umfeld der Quelle-Erbin erfuhr, wurde die 65-Jährige nach einem Krankenhausaufenthalt inzwischen wieder nach Hause entlassen.

Laut “Bunte“ erlitt Schickedanz am Dienstag , dem Tag der Arcandor-Pleite, einen Zusammenbruchund musste auf der Intensivstation behandelt werden.

Das Büro von Schickedanz hatte der Nachrichtenagentur AP bereits am Freitag bestätigt, dass sich die Tochter der Quelle-Chefs Gustav und Grete Schickedanz an diesem Tag im Krankenhaus befunden habe. Mittlerweile habe sich der Zustand der 65-Jährigen stabilisiert. “Es geht ihr aber nicht gut“, hieß es.

Am Mittwoch hatte Schickedanz eine persönliche Erklärung zur Insolvenz der Arcandor verbreitet, in der sie mitteilte: “Bis zur letzten Sekunde habe ich gehofft und gebangt, um dieses Schicksal abzuwenden.“ Darin machte die einstige Multimilliardärin klar, dass sie sich mit ihrem “gesamten Vermögen engagiert“ habe, um die Schieflage des Unternehmens mit 43.000 Mitarbeitern zu überwinden.

Dagegen erklärte der SPD -Vorsitzende Franz Müntefering in den “Ruhr Nachrichten“, staatliche Hilfe für Arcandor wäre nur bei angemessenem Engagement der Besitzer und Banken möglich gewesen. “Dazu waren die aber nicht bereit. Deshalb konnte es nur die zweitbeste Lösung geben“, sagte Müntefering.


AP

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