Tipps für Beratungsprotokolle

Offenbach (re) - Seit dem 1. Januar 2010 müssen Banken jedes Beratungsgespräch protokollieren. Wertpapierhändler und Direktbanken sind von dieser Pflicht ausgenommen. Bankkunden sollten Folgendes beachten:.

  • Dem Wertpapierhandelsgesetz zufolge müssen die Beratungsprotokolle enthalten: Anlass der Beratung, Dauer des Gesprächs, Infos über persönliche Situation des Kunden sowie die erwähnten Anlagen, die vom Kunden genannten Wünsche und die von der Bank gemachten Empfehlungen.
  • Eine Kopie muss dem Kunden vor Abschluss eines Wertpapiergeschäfts ausgehändigt werden.
  • Der Anlageberater muss unterschreiben, der Kunde nicht. Manche Banken bitten jedoch, den Erhalt zu quittieren.
  • Es gibt kein formal einheitliches Protokoll.
  • Der Kunde kann dem Protokoll widersprechen.
  • Bei telefonischer Beratung hat der Kunde ein einwöchiges Rücktrittsrecht, wenn das Protokoll falsch oder unvollständig ist. Unklar ist jedoch, zu welchem Kurs schwankende Aktien oder Optionsscheine dann rückabgewickelt werden.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite des Bundesministeriums

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